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Die Presseabteilung vertrat nicht nur die wirtschaftspolitischen Interessen des Verbandes, sondern versuchte, über Presse, Rundfunk, Film usw. über den volkswirtschaftlich bedeutsamen Faktor Bier aufzuklären. Dies erledigte die Presseabteilung in engster Abstimmung mit dem zuständigen "Ausschuss für Presse und Information" sowie seinem Vorsitzenden, dem Brauereibesitzer Dr. Theobald Simon (Bitburg/Eifel). Erwähnt werden in diesem Berichtszeitraum eine Kleinbuchreihe, die der Verband erstellen möchte, um "das Gewerbe in den Stand zu setzen, Erinnerungsgaben bei Brauereibesuchen, auf Messen und bei anderen Gelegenheiten zu verteilen". Außerdem sei eine Broschürenreihe über die Physiologie des Bieres und Ernährungssünden geplant. "Werbeschriften" über das Bier im allgemeinen und über das Thema "Bier und Sport" seien in Vorbereitung. Die Einrichtung eines Bildarchivs in enger Zusammenarbeit mit der im Berichtsjahr neu geschaffenen Bildstelle bei der Bundesregierung in Bonn und der vermehrte Einsatz des Kulturfilms in Schulungen und in Berufsschulen werden als "vordringliche Arbeiten der Zukunft" definiert. Die Abteilung für Werbung und Propaganda in Hamburg wurde mit Wirkung zum 1. Januar 1952 in die Geschäftsstelle des DBB überführt (ehrlich gesagt blicke ich da langsam nicht mehr durch: Was hat die "Abteilung für Presse und Information" gemacht, und was die "Abteilung für Werbung und Propaganda"? Irgendwie wird das in den Geschäftsberichten nicht so ganz deutlich...). Der Geschäftsbericht scheint an die Mitgliedsverbände und Brauereien zu appellieren, die begonnene Gemeinschaftswerbe-Arbeit auch in Zukunft fortzusetzen: "Es ist dringend erforderlich, dass die mit großem Elan, mit Phantasie und Tatkraft begonnene Brauerei-Gemeinschaftswerbung eine großzügige Fortsetzung findet. Das Braugewerbe hat um so mehr Veranlassung, das begonnene Werk zu pflegen, als fast alle anderen Sparten der Getränkewirtschaft inzwischen eine großzügige Werbung eingeleitet haben. so z. B. Wein, Mineralbrunnen, Branntwein und Milch". In diesem Berichtszeitraum wurde die Gründung der Bierwerbe GmbH vorbereitet, ein Satzungsentwurf lag offensichtlich bereits vor ...
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Die Maßnahmen
im Berichtsjahr 1. April 1951 - 31. März 1952 in der Übersicht: |
| Was? | Was genau? | Kommentar |
| Broschüren: | ||
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War der erste Schritt der Kleinbuchreihe. Das "anspruchslose Heftchen" war in der Erstauflage von 20.000 Exemplaren sofort vergriffen. Der Wirtschaftsverband Berliner Brauereien hatte im Berichtszeitraum auf der Grünen Woche 10.000 Exemplare des kostengünstigen Heftes verteilt. Sonstige Nutzung: Hausfrauen, in Kochkursen, in Haushaltungsschulen. Der Bundesverband des dt. Biergroßhandels hatten um Lieferung gebeten. Erster Nachdruck von 10.000 Exemplaren war sofort wieder vergriffen Nachdruck war geplant. | |
| Filme: |
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Als "das bedeutendste Werbemittel von repräsentativem Charakter" wurde der Kulturfilm gewertet. Hersteller war die KS-Film-GmbH in Berlin. Uraufführung beim Brauertag in München. Der Film wurde von der freiwilligen Filmkontrolle als "kulturell wertvoll" eingestuft. Die Aufführung erfolgte über Herstellerfirma, die ihn in einem "Spitzenverleih" unterbringen konnte (40 Kopien im Bundesgebiet). Einige Kopien lagen dem DBB vor - diese wurden an Brauereien verliehen. |
| Plakate: |
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| Messe- / Ausstellungsmaterialien: |
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Im Sommer /Herbst 1951 war er auf dem Kölner Messegelände aufgestellt: "Nach übereinstimmenden Berichten wurde ihm große Beachtung geschenkt." Weitere Verwendung in der Messesaison 1952 war geplant... |
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Die "Schaffung einer Standardausstellung" wurde als eine zentrale Aufgabe gewertet. Wesentlichstes Ausstellungsstück: Eine Modellbrauerei, die von einer "Werkstätte für Feinmechanik und Modellbau in Köln " erstellt wurde. Erster Einsatz: auf den Herbstmessen in Köln und Berlin. Eine "aus mehreren Herren bestehende Kommission ist mit der Begutachtung des Modells beschäftigt." | |
| Bücher: |
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Wurde in Zusammenarbeit mit dem Carl-Lange-Verlag in Duisburg erstellt. "Das kleine ansprechende und hübsche Büchlein musste einige Schwierigkeiten bestehen": Einige Mitgliedsverbände hatten Einwände gegen einzelne Abschnitte. Trotzdem war die Erstauflage im Berichtszeitraum fast vergriffen. Neuauflage in Vorbereitung... |
| Werbe-/ Karnevalsmaterialien |
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| Anzeigen: |
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| Kalender: |
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Die "Kalenderwerbung wurde im Berichtsjahr fortgesetzt." Der Vertrieb der Kalender erfolgte nicht über den DBB (finanzielles Risiko, Ausgestaltung, Vertrieb lag ausschließlich bei den Herstellerfirmen). |
| Bierlieder: |
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Fand im Kölner Karneval des Berichtsjahres Verwendung: Es wurde auf zehn großen Karnevalsveranstaltungen "vorgetragen". Der Plan: "Für die nächste Karnevals- und Fastnachtszeit muss ein Lied geschaffen werden, das besonders auf die Atmosphäre des rheinischen Karnevals abgestellt ist." Das Bierlied wurde offensichtlich auch auf dem Brauertag in München aufgeführt... |
| Postkarten: |
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| Lehrwandtafeln: |
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| Sonstiges: | ||
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Man bemühte sich, Sportlern
die Vorzüge des Bieres näherzubringen: "Es konnte eine positive Einstellung
der obersten Sportbehörde zum Bier und insbesondere die grundsätzliche
Bejahung des Biergenusses bei bestimmten Sportarten und deren Training
festgestellt werden." Über die Mitgliedsverbände wurde eine Rundfrage gestartet, welche aktiven Sportler "von Namen und Rang" Bier bevorzugen, "oder welche dem Braugewerbe unmittelbar nahestehen oder in Brauereien arbeiten". Diese Rundfrage erbrachte offensichtl. ein unerwartet günstiges Ergebnis, das in die weitere Informationsarbeit einfließen sollte. |
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Wurde in einer Auflage von
100.000 Exemplaren als gewölbtes Emilschild den Mitgliedsverbänden und
Brauereien zur Verfügung gestellt. Der Geschäftsbericht bemängelt, dass "die
Brauereien sich bisher sehr unterschiedlich um die angemessene Placierung
der Blechmedaillons bemüht" haben.
Es gab offensichtlich einige erhebliche Schwierigkeiten mit Behörden, die sich im Hinblick auf diese Form des Dauerwerbeanschlages z.B. auf alte Ortsstatute gegen Verunstaltung (!) beriefen. |
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Wurde fortgesetzt, um Feature- und Materndienste erweitert. |
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Die
Bier-Gemeinschaftswerbung Kontakt: webmaster@bierwerbe.de |
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